Canfield verwendet ein 52-Karten-Blatt, vier Tableau-Spalten und eine Reserve mit dreizehn Karten. Die oberste Reservekarte liegt offen. Die nächste Karte beginnt die erste Foundation und legt den Startrang für alle vier Farben fest. Vier Karten beginnen das Tableau, die übrigen 34 den Stock. Canfield spielen öffnet diese Variante mit Dreierzug.

Foundations mit variablem Anfang

Beginnt die erste Foundation mit Karo Neun, warten alle Farben auf ihre Neun. Jede läuft anschließend über Zehn, Bube, Dame, König, Ass und Zwei weiter bis zur Acht. Der Rang direkt unter dem Anfang ist also die dreizehnte und letzte Karte. Ein Ass ist nur dann der Anfang, wenn gerade ein Ass aufgedeckt wurde.

Foundationkarten kommen auf Cards4 nicht als legaler Zug zurück ins Tableau. Rückgängig kann den früheren Schritt zurücknehmen, macht daraus aber keine gewöhnliche Rückbewegung. Prüfe deshalb vor dem Hochlegen, ob die Karte noch das einzige Ziel für eine andere benötigte Karte ist.

Tableau und ganze Spalten

Im Tableau wird absteigend in wechselnden Farben gebaut, einschließlich des Übergangs vom Ass zum König. Ein roter König passt auf ein schwarzes Ass. Du darfst eine einzelne frei liegende Karte oder eine ganze Spalte bewegen, aber keinen echten Teil einer mehrteiligen Spalte. Bei drei Karten sind deshalb eine oder alle drei beweglich, nicht die letzten zwei zusammen.

Wird eine Spalte leer, solange Reservekarten vorhanden sind, füllt die oberste Reservekarte sie sofort. Diese Auffüllung gehört zum selben Zug. Du kannst die Lücke nicht offenhalten oder eine andere Karte dafür wählen. Erst nach leerer Reserve bleibt ein Platz frei; ihn darf dann nur die oberste Wastekarte füllen, keine Karte aus einer anderen Tableau-Spalte.

Den Dreierzug verändern

Ein Stockklick legt bis zu drei Karten auf den Waste, nur die oberste ist spielbar. Nach leerem Stock wird der Waste ohne Mischen zurückgenommen. Die Zahl der Durchläufe ist unbegrenzt. Ein Durchlauf ohne Entnahmen wiederholt dieselben zugänglichen Karten. Eine gespielte Wastekarte verändert dagegen die spätere Gruppierung.

Suche zuerst Wege, die Reserve freizulegen. Ein ganzer Spaltentransfer kann dafür wertvoller sein als ein bloß ordnender Einzelzug. Prüfe außerdem die letzte passende Zielkarte: Wenn eine rote Dame nur noch auf einen schwarzen König kann, kann dessen voreiliges Hochlegen die Dame einschließen. Nach leerer Reserve hilft ein freier Platz vor allem dann, wenn eine blockierende Wastekarte ihn nutzen kann.

Hilfen und Grenzen

Hints ordnen legale Züge, suchen aber keinen vollständigen Sieg. Rückgängig nimmt auch automatische Reserveauffüllungen zurück. Auto-complete setzt eine sichtbare, durch Simulation geprüfte Foundation-Fertigstellung voraus. Zufällige Canfield-Deals werden hier nicht auf Lösbarkeit gefiltert; eine gemessene Cards4-Gewinnquote liegt nicht vor.

Häufig gestellte Fragen

Warum wiederholt der Stock dieselben Karten?

Ohne Entnahmen oder neue Ablageziele hat sich die Stellung nicht sinnvoll verändert. Weitere Durchläufe mischen nicht neu. Plane eine konkrete Waste-Entnahme und prüfe ihre Wirkung auf den nächsten Durchlauf.

Darf ich trotz möglichem Tableau-Zug ziehen?

Ja. Cards4 erlaubt den Stockzug jederzeit. Die ausführliche englische Canfield-Anleitung und das Strategievideo zeigen weitere ausgearbeitete Stellungen. Die Aufnahme ist englischsprachig.

Quellen