Ein Begriff kann in mehreren Solitaire-Spielen vorkommen, ohne überall dieselbe Bewegungsregel zu meinen. Dieses Glossar erklärt die gemeinsame Sprache. Prüfe anschließend das konkrete Regelblatt deiner Variante, besonders bei leeren Spalten, Gruppen und Foundations. Eine schöne sichtbare Folge ist nicht in jedem Spiel gemeinsam beweglich.

Kartenplätze

Tableau bezeichnet den Arbeitsbereich aus Spalten. Dort werden Karten umgeordnet, bevor sie das Ziel erreichen. Spalte, Stapel und das englische Pile beschreiben einen einzelnen Kartenplatz; seine Aufgabe hängt vom Spiel ab.

Stock ist der noch zu ziehende, gewöhnlich verdeckte Kartenstapel. Waste ist der aufgedeckte Ablagestapel nach dem Ziehen. Meist ist nur seine oberste Karte verfügbar. Talon wird je nach Regelbuch für Stock oder Ablage verwendet und muss aus dem Zusammenhang gelesen werden.

Foundation ist ein Zielstapel. Klondike baut ihn vom Ass zum König nach Farbe. Der ältere Ausdruck Ass-Stapel passt dazu, aber nicht automatisch zu Canfields variablem Startrang. Reserve bezeichnet einen zusätzlichen Kartenvorrat wie die dreizehn Canfield-Karten. Eine freie Zelle hält in FreeCell vorübergehend eine einzelne Karte.

Karten und Aufbau

Rang meint den Kartenwert, etwa Sieben, Dame oder König. Farbe kann umgangssprachlich Rot/Schwarz oder eine der vier Spielfarben Kreuz, Karo, Herz und Pik meinen. Bei „gleichfarbiger Folge“ in Spider ist dieselbe Spielfarbe gemeint, nicht nur dieselbe Druckfarbe.

Aufbauen heißt, Karten nach der vorgeschriebenen Reihenfolge anzulegen. Absteigend läuft nach unten im Rang, aufsteigend nach oben. Wechselnde Farben verlangt abwechselnd Rot und Schwarz, zum Beispiel rote Sieben auf schwarze Acht. Eine Sequenz oder Folge ist eine passend geordnete Kartengruppe.

Offen und verdeckt unterscheiden sichtbare und verborgene Kartenseiten. Eine verfügbare Karte darf nach den Regeln gerade bewegt werden; Sichtbarkeit allein genügt nicht immer. Ein Blocker verhindert Zugriff oder den benötigten nächsten Schritt. Ein leerer Platz hat keine Karten, darf aber je nach Variante unterschiedliche Karten aufnehmen.

Aktionen und Hilfen

Ein Deal ist die Anfangsverteilung. Seed und Spielnummer sind reproduzierbare Kennungen, deren Bedeutung vom Generator abhängt. Zug bezeichnet eine erlaubte Aktion. Wiederaufnehmen oder Redeal recycelt Karten für einen weiteren Durchlauf, sofern die Variante das erlaubt; es bedeutet nicht automatisch neu mischen.

Ein Supermove in FreeCell fasst erlaubte Einzelzüge unter Nutzung freier Zellen und Spalten zusammen. Seine Kapazität ist begrenzt. Rückgängig revidiert eine frühere Aktion. Hint schlägt einen Zug vor, ohne immer eine komplette Lösung zu kennen. Auto-complete führt eine geprüfte Endphase aus; die Verfügbarkeit hängt von der Variante ab.

Gewinnbedingung bezeichnet das konkrete Ziel: alle Foundations füllen, Folgen sammeln oder eine bestimmte Anordnung entfernen. Patience ist der traditionelle Familienname; Solitaire kann die Familie oder speziell Klondike meinen. Eine Variante verändert Regeln, selbst wenn Name und Erscheinungsbild ähnlich bleiben.

Häufig gestellte Fragen

Ist Stock dasselbe wie Waste?

Nein. Der Stock enthält den Vorrat zum Ziehen, der Waste die bereits gezogenen offenen Karten. Ihre Zugriffsmöglichkeiten unterscheiden sich.

Wo lerne ich die Begriffe im Spiel?

Die Klondike-Regeln, allgemeine Strategie und der Golf-Leitfaden zeigen, warum dieselben Wörter unterschiedliche konkrete Abläufe beschreiben können.

Das Spiel im Video

Ein praktisches Beispiel zum hier behandelten Spiel zeigt Klondike Solitaire Rules Explained — Every Rule in 4 Minutes. Die Aufnahme ist englischsprachig.